Zunftmuseum Bichlbach
Wahl 31a • 6621 Bichlbach
Tel. +43 (5674) 5205 • Fax +43 (5674) 5611
eMail info@zunftmuseum.at
 
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Was gibt`s denn zu sehen?

Im Museum erwartet Sie ein spannendes Wechselspiel zwischen wertvollen historischen Objekten und speziell für das Museum neu geschaffenes Anschauungsmaterial.
In 5 Räumen erfahren Sie Interessantes über die Entwicklung von der Bruderschaft zur Zunft der Bauhandwerker, die Probleme, Herausforderungen und Leistungen der Bauhandwerker.




Die Zimmerleute

Das Berufsfeld der Zimmerer ist groß. Er baut Brücken, Dachstühle, Stiegen oder überhaupt ganze Häsuer. Früher waren Zimmer auch für Mühlen und Wasserleitungen zuständig. Diese verantwortungsvolle Arbeit verlangt genaueste Kenntnisse der Statik und Konstruktion. Der hl. Josef ist Zimmermann und Patron dieses Berufsstandes.
Bei unserem "Holzrätsel" können Sie Ihre Kenntnisse über die verschiedenen Holzarten überprüfen!

 




Die Steinmetze und Maurer

Vor ca. 1200 Jahren bauten die Menschen große Bauten wie Burgen und Kirchen nicht mehr aus Holz sondern aus Stein. Diese großen Steinbauten führten ausgebildete Steinmetze und Maurer aus. Der Steinmetz plante und überwachte den Bau. Er suchte die Steine aus und beaufsichtigte die Steinbrecher und den Transport zur Baustelle. Dort wurden die Steine nach seinen Angaben behauen und zu Gewölben, Säulen, Fensterlaibungen ... zusammengefügt. Als Meisterwerke der Steinmetzkunst gelten die komplizierten filigranen Maßwerkfenster der Gotik.
Die Maurer versetzten die Steine. Diese Arbeit wurde nicht sehr geschätzt. Ab dem 16. Jahrhundert begann sich das Verhältnis umzudrehen. Man bevorzugte geschlossene verputzte Wandflächen. Hier waren die Maurer gefragt. Aus Bruchsteinen oder Ziegel zogen sie die Wände auf und bereiteten sie für die herrlichen Malerein vor. Die Arbeit der Steinmetze am Bau beschärnkte sich nun auf Behauen von Steinen für Portal- und Fenstereinfassungen.




Die Zunft

Die Zunft
Im frühen Mittelalter lebten die meisten Menschen von der Landwirtschaft. Sie bauten sich ihre Häuser selber und konnten alles, was sie brauchten selbst herstellen. Die Entwicklung der Städte brachte große Veränderungen. Immer mehr Menschen gaben die Landwirtschaft auf und zogen in eine Stadt. Um ihren Lebensunterhalt dort zu verdienen, spezialisierten sie sich auf bestimmte Arbeiten. Berufe wie Bäcker, Schmied, Färber, Werber ... entstanden.
Ab dem 12. Jahrhundert schlossen sich die Handwerker zu Verbänden zusammen. Diese Zusammenschlüsse, Zunft, Amt oder Gilde genannt, bestimmten das berufliche Leben der Handwerker.
Die Zunft regelte die Ausbildung, schützte die Mitglieder vor Konkurrenz von außen, prüfte die Qualität der Erzeugnisse und setzte die Preise fest.
Die Zunft prägte auch maßgeblich das private Leben der Mitglieder. Sie legte Wert auf ein gottesfürchtiges Leben. Im Handwerk wurden nur Personen aufgenommen, die römisch katholisch, ehelich geboren und von ehrlicher Abstammung waren.




Glaube und Religion

Die Bruderschaft St. Josef
Am 4. Februar 1689 wurde das zu Bichlbach gehörende Dorf Lähn von einer verheerenden Lawine heimgesucht. Der Pfarrer Lucas Egger war von dieser Katastrophe so erschüttert, dass er gelobte, eine Bruderschaft zu Ehren des hl. Josef zu gründen. Für eine eigene Kirche fehlte allerdings das Geld. Deswegen unterstützte er die Gründung einer Zunft der Bauhandwerker in Bichlbach. Die Bauhandwerker sollten durch Abgaben aber auch durch ihre Arbeitsleistung den Bau der Kirche ermöglichen.




Maler, Vergolder, Stukkateur

Wenn nun die Kirche gebaut ist, kommen die maler, Vergolder und Stukkateure zum Zug. Barockkirchen, wie die Zunftkirche sind meist mit wundervollen Fresken ausgestattet. Die Altäre sind nicht aus echtem Marmor sondern aus Stukkmarmor künstlich hergestellt. Der Vergolder gibt Holzfiguren ein prächtiges Aussehen.

Was ist denn eigentlich ein Fresko? Wie entsteht Stuckmarmor und wie arbeitet der Vergolder?

Besuchen Sie das Zunftmuseum! Hier warten die Antworten auf Sie.





 




25.05.17
Mariensingen und Jahreshauptversammlung
25. Mai 2017 (Christi Himmelfahrt) 
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21.05.17
Maximilianmuseum
21. Mai 2017 Ausstellungsfahrt ins Maximilianmuseum nach Augsburg
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04.07.16
Mit Pinsel und Palette - 300 Jahre Franz Anton Zeiller

Eine Sonderausstellung im Zunftmuseum Bichlbach vom 4. Juli bis 29. Oktober 2016.

Montag bis Freitag 08:00 bis 12:00 Uhr und Samstag 16:00 bis 18:00 Uhr


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17.10.15
17.10.15, 18 Uhr Die Nacht der Museen Außerfern
Am Samstag, den 17. Oktober 2015 legen die Außerferner Museen und Galerien wieder eine Nachtschicht ein. Zu ungewöhnlicher Zeit haben sich die verschiedenen Institutionen allerhand einfallen lassen.
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15.09.15
15.09.15, 19 Uhr Kriegerdenkmäler im Wandel der Geschichte
Ein Vortrag von Klaus Wankmiller
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18.10.14
18.10.2014 Lange Nacht der Mussen Außerfern
Wieder mal Nachtschicht im Museum!
Vergangen aber nicht vergessen
Samstag, 18.10.2014, ab 18:00 Uhr Zunftmuseum Bichlbach

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07.01.14
ab 7.1.2014 Feierabend – Huagart

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19.10.13
Lange Nacht der Museen Außerfern 2013
Nachschicht im Museum

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29.09.13
Tag des Denkmals - Tirol 2013
< aus Stein? >

29. September 2013, 10:00 - 17:00 Uhr, Führungen 11:00 und 14:00 Uhr (ca. 60 Minuten)

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24.09.13
Feierabend-Huarngart im Zunfthaus
Dienstag von 19:00 - 22:00 Uhr
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28.10.12
Büchereikaffee jeden Sonntag
Büchereikaffe - jeden Sonntag von 16:00 - 19:00 Uhr, ab 28.10.2012
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20.10.12
Nacht der Museen Außerfern 2012
Auch das Zunftmuseum Bichlbach und rund 70 Besucher warer mit dabei.
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22.10.11
Nacht der Museen Außerfern 2011
... stand unter dem Moto "Volksmusik im Museum".
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02.10.10
Lange Nacht der Museen 2010
mit ROLFF

18.08.10
Vortrag zur Sonderausstellung

Vortrag von Ernst Hornstein
„Handwerker und Künstler"


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18.06.09
Auszeichnung mit Tiroler Museumspreis
Der Museumsverbund Außerfern wird mit dem Tiroler Museumspreis 2008 ausgezeichnet ....

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